Springe zu: >Hauptinhalt >Zusatzinformationen
Springe zu: >Seitenanfang >Hauptinhalt
Springe zu: >Seitenanfang >Zusatzinformationen
Der Hauptredner zur VII. Ludwig-Erhard-Lecture der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) am 20. Oktober passte zur aktuellen Nachrichtenlage rund um die Bankenkrise: Schwedens
Finanzminister Anders Borg sprach zum Thema "The Swedish Experience - Promoting Growth and Employment" vor rund 200 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Borg
erläuterte die Erfolge der Reformpolitik seines Landes, dessen Regierung in den 90er Jahren den schwedischen Wohlfahrtsstaat, das "Volksheim" entschlossen reformiert hatten.
Auch für die deutsche Politik formulierte Borg Ratschläge. So warnte er davor, die aus seiner Sicht sehr erfolgreichen Arbeitsmarktreformen zurückzunehmen und mahnte eine weitere
Öffnung des Arbeitsmarktes insbesondere für ältere Personen und Frauen an.
An den Vortrag schloss sich eine engagiert geführte Diskussion an, in der neben der Reformpolitik auch die aktuelle Finanzkrise thematisiert wurde. Noch am Morgen vor seiner Lecture hatte Borg
den schwedischen Plan zur Sicherstellung der finanziellen Stabilität und zur Dämpfung der Folgen der internationalen Finanzkrise vorgestellt.