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5.7.2007 - Schlechte Noten im internationalen Schulvergleich, Chaos im Klassenzimmer, überforderte Eltern und Lehrer, frustrierte Schüler. Auswege aus der aktuellen Erziehungs- und Bildungsmisere sind dringend gefragt - und Disziplin steht hoch im Kurs. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die forsa im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft durchgeführt hat.
Datenbasis: 1.003 Befragte
Erhebungszeitraum: 19. und 20. Juni 2007
statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte
Auftraggeber: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Die Mehrheit der Bevölkerung stimmt der Aussage voll und ganz (57 %) oder eher (28 %) zu, dass den Schülerinnen und Schülern in Deutschland alles in allem mehr Disziplin gut tun würde. 11 Prozent stimmen der Aussage eher nicht zu und nur ein geringer Teil der Bürger (3 %) stimmt der Aussage überhaupt nicht zu.
Die ostdeutschen Bundesbürger und die über 60-Jährigen stimmen der Aussage häufiger voll und ganz zu, dass den Schülerinnen und Schülern in Deutschland alles in allem mehr Disziplin gut tun würde, als die Westdeutschen und die jüngeren Bundesbürger.
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Die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger (81 %) hält das Konzept der antiautoritären Erziehung nicht für zeitgemäß. 15 Prozent halten dieses Erziehungskonzept noch für zeitgemäß.
Die Meinung, dass das Konzept der antiautoritären Erziehung nicht mehr zeitgemäß ist, zieht sich durch alle Bevölkerungsgruppen.
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Die Mehrheit der Bundesbürger (72 %) ist nicht der Meinung, dass es Aufgabe der Lehrer ist, das an Erziehung nachzuholen, was die Eltern versäumt haben. 26 Prozent glauben, dass dies auch zu den Aufgaben der Lehrer gehört.
Zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zeigen sich bei dieser Einschätzung kaum Unterschiede.
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