Special 60 Jahre Soziale Marktwirtschaft
Die Währungsreform jährt sich in diesen Tagen zum 60. Mal. Sie gilt als Startpunkt der Sozialen Marktwirtschaft, die Wirtschaftswachstum und Wohlstand für breite
Bevölkerungsschichten in der der Bundesrepublik Deutschland brachte. Ludwig Erhard gilt weithin Begründer der Sozialen
Marktwirtschaft und als "Vater" des deutschen Wirtschaftswunders. Zu diesem 60-jährigen Jubiläum möchte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) an seine Person und seine
Vision einer Sozialen Marktwirtschaft erinnern. Im Zentrum standen und stehen dabei Wettbewerb und Eigenverantwortung, Eigeninitiative und Unternehmergeist. Die INSM hat prominente Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft aber auch Sportler und Prominente aus der Unterhaltungsbranche gefragt, was sie mit Ludwig Erhard und der Sozialen Marktwirtschaft verbinden.
Happy Birthday - 28 Stimmen zu "60 Jahre Soziale Marktwirtschaft"
Christoph Metzelder, Fußball-Nationalspieler
Günter Verheugen, SPD
Dorothee Bär, CSU
Christine Scheel, Bündnis 90/ Die Grünen
Kerstin Andreae, Bündnis 90/ Die Grünen
Daniel Bahr, FDP
Dr. Rainer Wend, SPD
Philipp Mißfelder, Jungen Union
Günther Oettinger, CDU
Dagmar Wöhrl, MdB
Dirk Niebel, FDP
Petra Ledendecker
Dr. Patrick Adenauer
Dr. Klaus Wellershoff, Chefökonom der UBS
Martin Kannegiesser
Prof. Dr. Claudia Kemfert
Hon.-Professor Dr. Daniel Koerfer, FU-Berlin
Professor Dr. Joachim Möller
Professor Dr. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank
Professor Dr. Margarita Mathiopoulos
Dr. Ulrike Reisach, Wirtschaftswissenschaftlerin
Dr. Hans-Jörg Hennecke, Privatdozent der Universität Duisburg-Essen
Wolf von Lojewski, Fernseh-Journalist und Buchautor
Rosi Mittermaier-Neureuther, Ski-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin
Walter Scheel, Bundespräsident a.D.
Professor Dr. Kurt Biedenkopf, CDU
Professor Dr. Hans Tietmeyer, Bundesbankpräsident a. D.
Professor Dr. Roman Herzog, Bundespräsident a.D.
Michael Hüther im Handelsblatt
22.6.2007 - Als handelte es sich um das Unwort des Jahrhunderts, wird jeder mit der Bezeichnung "neoliberal" belegt, der für die marktwirtschaftliche Ordnung argumentiert und damit das Regime der
verantworteten Freiheit gegen den umfassenden staatlichen Fürsorgeanspruch verteidigt, beklagt IW-Direktor Michael Hüther in seiner Handelsblatt-Kolumne "Ordnungspolitischer Einspruch". Die
Gedanken der Neoliberalen haben aber bis in unsere Tage nichts an Bedeutung und Überzeugungskraft verloren. Nur müssen die nationalen Ansätze möglichst im Rahmen der
Welthandelsorganisation effizient koordiniert werden.
60 Jahre Soziale Marktwirtschaft
Politikerinnen und Politiker aus verschiedenen Parteien sehen die Notwendigkeit, den Gedanken Ludwig Erhards und der Sozialen Marktwirtschaft weiterzuführen. Dafür muss unser Wirtschafts-
und Sozialsystem weiter entwickelt werden.
60 Jahre Soziale Marktwirtschaft
Unternehmerinnen und Unternehmer betonen die Bedeutung einer wettbewerbsorientierten Wirtschaftsordnung. Diese ist auch die die Voraussetzung für einen dauerhaften sozialen Ausgleich in der
Gesellschaft.
60 Jahre Soziale Marktwirtschaft
Befragt wurden hier vor allem Ökonomen, Politik- und Geschichtswissenschaftler. Diese sind sich darin einig, dass das Prinzip der Sozialen Marktwirtschaft der Grundstein für individuellen
Wohlstand und gesellschaftlichen Fortschritt ist.
60 Jahre Soziale Marktwirtschaft
Die befragten Prominenten aus der Sport- und Unterhaltungsbranche sprechen von dem Wunder des Aufbaus in der Nachkriegszeit und betonen die Rolle Ludwig Erhards, der gegen viele
Widerstände die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland durchsetzen konnte.
60 Jahre Soziale Marktwirtschaft
Die befragten Zeitzeugen heben aus ihrer Erfahrung die Soziale Marktwirtschaft als eine Wertordnung heraus, die nur dauerhaft erhalten werden kann, wenn sie kontinuierlich den aktuellen Bedingungen
angepasst wird.