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Aktuelle Pressemeldung
Merkelmeter: Lob für das Krisenmanagement der Großen Koalition
8.2.2009 - IW-Regierungsanalyse tadelt aber "ärgerlichen Zickzack-Kurs" bei Kassenbeiträgen
Köln / Düsseldorf. Mitten im konjunkturellen Sinkflug steigt zum ersten Mal seit März 2007 die Bewertung des Merkelmeters, die wissenschaftliche Politikfolgenabschätzung
des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche. Grund: Die Ökonomen loben vor allem das zweite Konjunkturpaket der
Bundesregierung als "angemessene Reaktion auf die Wirtschaftskrise".
Studie: Bis zu 9,8 Mrd. Euro Effizienzreserven im Gesundheitswesen
8.1.2009 - Die gesetzlichen
Krankenkassen verfügen über Effizienzreserven in Höhe von 5,6 bis 9,8 Milliarden Euro. Das ergibt eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung
(RWI) und des Lehrstuhls für Gesundheitsökonomie der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Die Beitragssteigerung auf einheitlich 15,5
Prozent per Anfang 2009 ist demnach unnötig. "Der einheitliche Beitragsatz könnte um 0,6 bis 1 Prozentpunkte niedriger liegen, ohne dass es zu Qualitätseinbußen im
Gesundheitswesen kommt", sagt Studienautor Prof. Dr. Stefan Felder von der Universität Duisburg-Essen.
Modell für neue Lehrerbesoldung
11.11.2008 - Berlin. Wenige Tage vor der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse für die deutschen Bundesländer hat der ehemalige Schulleiter Bernhard Bueb die Kultusminister aufgefordert, die
einsetzende Pensionierungswelle an den Schulen für die Einführung einer leistungsorientierten Besoldung für Lehrer zu nutzen.
IZA-Studie für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM):
30.10.2008 - Köln/Bonn - Der deutsche Arbeitsmarkt ist auf eine Abkühlung der Weltwirtschaft besser vorbereitet als die meisten europäischen Nachbarn. Auch wenn es aufgrund der zu erwartenden
Rezession wieder mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet wird, ist festzuhalten, dass sich die Maßnahmen der Agenda 2010 für Deutschland gelohnt haben: Insbesondere ältere
Menschen profitieren. Hauptproblem in Deutschland bleibt die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
378 Mil. Euro zusätzlich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
29.10.2008 - Der von der Bundesregierung festgelegte Einheitsbeitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung von 15,5 Prozent kostet die deutschen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen mindestens
4,08 Milliarden Euro. Die Mehrbelastung kann auch durch den von Januar 2009 bis Juni 2010 vorübergehend um 0,5 Prozentpunkte sinkenden Beitrag zur Arbeitslosenversicherung nicht ausgeglichen
werden.
Zahl der Arbeitslosen fällt erstmals seit 16 Jahren unter 3-Millionen-Marke
6.10.2008 - Berlin. - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland wird in dieser Woche erstmals seit 16 Jahren wieder die magische Schwelle von drei Millionen unterschreiten. Dies hat das Institut zur Zukunft
der Arbeit (IZA) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ermittelt. Der frühere Bundesminister und einer der Väter der Agenda 2010, Wolfgang Clement, sagte bei der
Vorstellung der Studie am Montag in Berlin: "Dies ist ein klares Zeichen für die Große Koalition, den erfolgreichen Reformkurs der Agenda 2010 fortzuführen."
INSM legt bundesweiten wissenschaftlichen Vergleich der Abfallentsorgungskosten vor:
1.10.2008 - Wissenschaftler sprechen von "nicht nachvollziehbaren Preisunterschieden" - Ostdeutsche Städte im Schnitt billiger als westdeutsche Kommunen
Köln. Erstmals haben Wissenschaftler der IW Consult die Müllgebühren in 100 deutschen Großstädten systematisch untersucht. Der Kostenvergleich für die Abholung einer
durchschnittlichen Müllmenge, die bei einer vierköpfigen Familie anfällt, offenbarte enorme Preisunterschiede von bis zu rund 500 Eu-ro im Jahr. So stellt beispielsweise die Stadt
Gelsenkirchen für die wöchentliche Abfuhr von 98 Litern Müll ab Kante Bürgersteig jährlich 171 Euro in Rechnung, während in Mönchengladbach, der teuersten Kommune
im Ranking für denselben Service 674 Euro fällig sind. Dies ist im Vergleich zum preisgünstigsten Anbieter fast das Vierfache und entspricht einer Preisdifferenz von 503 Euro.
INSM-Veranstaltung “Ordnungspolitische Sündenfälle der Großen Koalition”:
24.9.2008 - Köln - Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement appelliert dafür, die Reformpolitik der Agenda 2010 konsequent fortzusetzen. Die Politik dürfe
nicht in alte Denkmuster zurückfallen, sagte er auf einer Veranstaltung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) am Mittwoch in Berlin. "Deutschland hat mit der Agenda 2010
unzweifelhaft aufgeholt: Immer mehr Menschen schaffen den Einstieg in Arbeit. Nach 30 Jahren sinkt erstmals die Sockelarbeitslosigkeit - eine wirkliche Chance auch für die, die lange arbeitslos
waren und endlich wieder einen Job finden wollen", so Clement.
Die INSM präsentierte auf der Veranstaltung einen Film von Günter Ederer: Mindestlohn-Chaos, Renten-Slalom, Gesundheits-Bürokratie: alles teurer statt besser. Hier gehts zum Film.
INSM-WiWo-Merkelmeter: Blauer Brief an die Bundesregierung ein Jahr vor der Wahl
7.9.2008 - Köln / Düsseldorf. Die zehnte Auflage der Dauerstudie Merkelmeter ist nach Auffassung von Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW),
ein "blauer Brief" an die Bundesregierung Merkel-Steinmeier. "Nicht immer ausreichend", so bewertet Hüther den Gesetzgebungsprozess der Bundesregierung nach drei Regierungsjahren und rund ein
Jahr vor der kommenden Bundestagswahl, die für den 27. September 2009 geplant ist.
Fünftes wissenschaftliches Ranking von 50 deutschen Großstädten
5.9.2008 - Berlin/Köln. - München und Dresden sind erneut strahlende Sieger beim Großstadt-Ranking 2008 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche. Bayerns
Hauptstadt gewinnt auch dieses Jahr und belegt den 1. Platz im Gesamtranking der 50 größten Städte Deutschlands - vor Münster, Frankfurt/Main, Karlsruhe und Düsseldorf.
Dresden sichert sich erneut den ersten Platz im Dynamikranking. In keiner deutschen Großstadt entwickelte sich im Zeitraum 2002 bis 2007 die Wirtschaft besser als in der sächsischen
Hauptstadt. Auf Dresden folgen Leipzig, Saarbrücken, Münster und Mannheim.
Aktueller Vergleich der Bildungssysteme aller 16 Bundesländer:
26.8.2008 - Köln. Sachsen ist erneut Spitzenreiter beim INSM-Bildungsmonitor 2008, gefolgt von Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern. Die
aktuelle Studie vergleicht die Bildungssysteme der 16 Bundesländer an Hand von über 100 Kriterien. Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und das Saarland machen im Vergleich zum Vorjahr die
größten Sprünge nach vorn.
Aktuelle Presseresonanz
Presseecho auf INSM-Studie:
Das
INSM-Konzept
für eine leistungsbezogene Bezahlung von Lehrern sorgte bundesweit für breite Debatten. So hält die saarländische Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer das Konzept
für einen diskussionswürdigen Ansatz. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hingegen lehnt es ab. Mehr dazu in den hier auszugsweise dargestellten Presseberichten.
Entsorgungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
2.10.2008 - Die von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) veröffentlichte Studie zu den Müllgebühren in 100 deutschen Großstädten ist bei den Medien auf große
Resonanz gestoßen. Wir veröffentlichen Auszüge aus einigen Artikeln:
Presseresonanzen auf den INSM-Abwassermonitor:
1.9.2008 - Bundesweit sorgte der erste bundesweite Vergleich der Abwasserkosten, den die INSM jüngst präsentierte, für Schlagzeilen und
Debatten. Nach Medienberichten erklärte der Chef der Stadtwerke Potsdam: "Gefühlt hatte ich nie den Eindruck, dass wir besonders teuer sind." Brandenburgs Hauptstadt war aus dem
INSM-Vergleich von 100 Großstädten als teuerste hervorgegangen. Lesen Sie hier mehr Medienresonanzen - von BILD über Süddeutsche Zeitung bis WELT.
INSM-Bildungsmonitor: Schlagzeilen und Stimmen von Kultuspolitikern zur Expertise der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
28.8.2008 - Der INSM-Bildungsmonitor löste in der Politik ein vielfältiges Echo aus: Stolz die Stimmen aus dem Siegerland Sachsen. Beispiel Sachsens Kultusminister Roland
Wöller (CDU): "Der Bildungsmonitor zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und in Sachsen eine nachhaltige Bildungspolitik betreiben, die von unseren Lehrern hervorragend umgesetzt
wird. Ein erster Platz ist für uns kein Ruhekissen, sondern eine große Verpflichtung. Politik, Schule und Eltern müssen nun gemeinsam weiter daran arbeiten, den Bildungsstandort
Sachsen zukunftsfähig zu gestalten."
Debatte um Beamtenpensionen nach BILD-Bericht neu aufgeflammt:
20.8.2008 -
"Politiker wollen Pensionsrecht ändern" - mit dieser Schlagzeile löste die BILD-Zeitung bundesweit eine Debatte über die Frage aus, ob der Abstand zwischen der Höhe durchschnittlicher Beamtenpensionen und Standardrenten noch gerecht ist. Parteiübergreifend forderten Politiker, dass sich hier etwas ändern muss. In einer Studie im Auftrag der INSM hatte der Kölner Ökonom Professor Winfried Fuest bereits zum Jahreswechsel darauf hingewiesen, dass die bereits jetzt bestehende Kluft bei den Alterseinkommen ohne einschneidende Reformen bis zum Jahr 2018 auf 124,9 Prozent einer Standardrente anwachsen kann.
Aktuelles Interview
Interview der VDI nachrichten
31.10.2008 - Der frühere Bundesbankpräsident und Kuratoriumsvorsitzender Professor Hans Tietmeyer hat in einem Interview der VDI nachrichten umfassend zur aktuellen Bankenkrise Stellung genommen.
Tietmeyer forderte die Akteure in Politik und Finanzwirtschaft dazu auf, möglichst schnell für neues Vertrauen auf den Märkten zu sorgen. In dem Interview äußerte er sich
auch zur Frage nach den Ursachen der Krise, die von den USA aus weltweit um sich griff.
INSM-Interview mit Professor Dr. Michael Hüther
23.10.2008 - Die Finanzkrise und die Konsequenzen: Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, und wissenschaftlicher Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
fordert im Interview mit insm.de einen "nüchternen Blick nach vorn", nimmt den Markt in Schutz und fordert mehr Haftung für "Glücksritter" in der Finanzwirtschaft.
Interview mit der WirtschaftsWoche:
11.10.2008 - Der aus Indien gebürtige US-Ökonom Professor Jagdish Bhagwati hat in einem Interview mit der WirtschaftsWoche davor gewarnt, die Globalisierung und die Finanzkrise pauschal in
einen Topf zu werfen: "Die Menschen neigen dazu, die verschiedenen Elemente und Effekte der Globalisierung miteinander zu vermengen", erklärte der engagierte Befürworter eines freien Welthandels.
Interview mit INSM-Berater Professor Dr. Michael Hüther:
24.3.2008 - "Wir sind weit davon entfernt, uns in eine Weltwirtschaftskrise hineinzubewegen", erklärt Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, und Berater der
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in einem Interview mit der Zeitschrift SUPER ILLU. Es handele sich eher um einen "isolierten Schock": "Denn das Ursprungsproblem ist eindeutig in
den USA zu lokalisieren - mit der Hypothekenkrise und den fragwürdigen Kreditvergaben dort", erklärte der Ökonom und frühere Generalsekretär des Rats der
Wirtschaftsweisen. Lesen Sie das ganze Interview im Wortlaut.
INSM-Geschäftsführer Dieter Rath: Interview mit der Celleschen Zeitung
1.2.2008 - "Die marktwirtschaftlichen Reformen der letzten Jahre haben zu ersten sichtbaren Erfolgen auf dem Arbeitsmarkt geführt. Dass das Reformpendel derzeit eher in die andere Richtung zu schwingen
scheint, führt uns auf diesem Weg nicht weiter." Das sagt INSM-Geschäftsführer Dieter Rath im Interview mit der Celleschen Zeitung. Lesen Sie das ganze Interview.
Aktuelle Kolumne
"Die Rückwärts-Propheten"
8.11.2008 - In einem Gastkommentar für die Tageszeitung DIE WELT vertritt INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer die These, dass "auch die Kapitalismuskritiker" versagt hätten. Lesen Sie
hier den Aufsatz.
HWWI-Chef Thomas Straubhaar in der "WELT"
In seinem Beitrag für die "WELT" widmet sich HWWI-Chef Prof. Thomas Straubhaar der Frage nach dem Erbe Ludwig Erhards. Die soziale Marktwirtschaft wolle nicht die
Marktwirtschaft sozial machen, sondern das Ergebnis der Marktwirtschaft solle nach sozialen Kriterien gestaltet werden. Die soziale Marktwirtschaft korrigiere die Verteilung des
Marktergebnisses, nicht jedoch die Entstehung.