Gesundheits-Journal von FOCUS-MONEY und INSM
Gesundheits-Studie "Bayreuther Modell"
19.10.2005 - Eine umfassende wissenschaftliche Studie, die für einen Systemwechsel in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nach dem "Bayreuther Modell" des Gesundheitsökonomen Prof. Peter
Oberender eintritt, präsentiert das Münchner Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY in Kooperation mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
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Beitrag erhöht, Leistungen gestrichen, Zuzahlungen ausgeweitet - die Kröten, die 70 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in den vergangenen zwei Jahren
schlucken mussten, waren bitter. Der Blick in die Zukunft verheißt nichts Gutes. Der wachsende Anteil älterer Bürger und die Verteuerung des Gesundheitswesens durch den
medizinischen Fortschritt erzwingen weitere Einschnitte. Andernfalls explodieren die Beiträge oder die Solidarität unter den Versicherten könnte leiden.
Nach einer aktuellen Studie der Continentale Krankenversicherung sind knapp zwei Drittel der gesetzlich Krankenversicherten unzufrieden mit dem deutschen Gesundheitswesen. Weitere 76 Prozent meinen,
es gebe schon heute keine ausreichende medizinische Versorgung mehr, beziehungsweise es werde in Zukunft keine mehr geben.
Mit Sparmaßnahmen allein oder der Zwangsverpflichtung neuer Mitglieder (Stichwort: Bürgerversicherung) ist die schwer kranke GKV nicht zu retten. Nur ein Systemwechsel kann dauerhaft
Heilung bringen. Einen solch tief greifenden Systemwechsel in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat der renommierte Gesundheitsökonom Prof. Peter Oberender in seinem "Bayreuther
Modell" wissenschaftlich untersucht. In seinem Versicherungsmodell verbindet Prof. Oberender die Kräfte der Marktwirtschaft mit einem solidarischen Ausgleich unter allen Bürgern. Es
ist transparent, beseitigt Fehlanreize im System und sichert die Wachstumschancen des Mega-Marktes Gesundheit.