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Bittere Pille für Kassenpatienten: Kosten steigen, Leistungen fallen

Die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen müssen eine bittere Pille schlucken: Seit Jahren zahlen sie immer höhere Beiträge und Zuzahlungen, die Leistungen hingegen werden immer stärker eingeschränkt. Es gibt nur einen Ausweg aus diesem Dilemma: Mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung im Gesundheitswesen mit einem solidarischen Ausgleich.

Beitrag erhöht, Leistungen gestrichen, Zuzahlungen ausgeweitet – die Krö­ten, die 70 Millionen Mitglieder der ge­setzlichen Krankenversicherung (GKV) in den vergangenen zwei Jahren schlucken mussten, waren bitter. Der Blick in die Zu­kunft verheißt nichts Gutes. Der wachsen­de Anteil älterer Bürger und die Verteue­rung des Gesundheitswesens durch den medizinischen Fortschritt erzwingen wei­tere Einschnitte. Andernfalls explodieren die Beiträge oder die Solidarität unter den Versicherten könnte leiden.

Nach einer aktuellen Studie der Continentale Krankenversicherung sind knapp zwei Drittel der gesetzlich Krankenversicherten unzufrieden mit dem deutschen Gesundheitswesen. Weitere 76 Prozent meinen, es gebe schon heute keine ausreichende medizinische Versorgung mehr, beziehungsweise es werde in Zukunft keine mehr geben.

Mit Sparmaßnahmen allein oder der Zwangsverpflichtung neuer Mitglieder (Stichwort: Bürgerversicherung) ist die schwer kranke GKV nicht zu retten. Nur ein Systemwechsel kann dauerhaft Hei­lung bringen. Einen solch tief greifenden Systemwechsel in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat der renommierte Gesundheitsökonom Prof. Peter Oberender in seinem "Bayreuther Modell" wissenschaftlich untersucht. In seinem Versicherungsmodell verbindet Prof. Oberender die Kräfte der Marktwirtschaft mit einem so­lidarischen Ausgleich unter allen Bürgern. Es ist transparent, beseitigt Fehlanreize im System und sichert die Wachstumschancen des Mega-Marktes Gesundheit.

Das "Bayreuther Modell" von Professor Peter Oberender erscheint am 19. Oktober 2005 in Heft 43 des Münchner Wirtschaftsmagazins FOCUS-MONEY in Kooperation mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) unter dem Titel "Gesundheitsreform – Die heilsame Kraft des Marktes". Es wird zusätzlich auch der am 24. Oktober 2005 veröffentlichten Abo-Ausgabe des Nachrichtenmagazins FOCUS beigelegt.

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